Die Schienenherstellung in unserer Praxis erfolgt auf Verordnung - und in Absprache mit dem behandelnden Arzt - auf einem Ergotherapierezept (Formular 18).

 Die Schienenverordnung ist lt. Heilmittelkatalog jedoch nur in Verbindung mit ergotherapeutischer Behandlung zulässig. 

Die Verordnung der Schienen ist für den Arzt extrabudgetär.

 

Die Schienenverordnung an der Position

 " Gegebenfalls neurologische, / psychiatrische, pädiatrische, orthopädische Besonderheiten"

eingetragen.

 

Individuelle Schienenanfertigung in der Handtherapie

 
Die individuelle Schienen-Versorgung ist heute ein wichtiger Bestandteil in der immer früher einsetzende Nachbehandlung nach Operationen im Bereich der Hand-Chirurgie. Nach Absprache mit dem Operateur wird die Schiene entsprechend der verletzten Strukturen angefertigt. Dies kann eine statische oder dynamische Schiene sein, die innerhalb des Nachbehandlungs-Schemas einen zentralen Bestandteil der postoperativen Rehabilitation der Hand einnimmt.   

Auch in weiteren Fachbereichen finden Schienen ihren Einsatz. In der Orthopädie und Rheumatologie dienen sie zur Ruhigstellung, Stabilisierung, Schmerzlinderung und Korrektur von Fehlstellungen.


 

Schienenanfertigung in unserer Praxis

In der Praxis ERGO und HAND wird die Schiene für jeden Patienten individuell angefertigt. Dazu nehmen wir am Patienten Maß und übertragen das Muster auf ein niederthermoplastisches Material, welches nach Erwärmung im Wasserbad direkt an der Hand des Patienten angepasst wird. Die Verarbeitungszeit beträgt je nach Aufwand 30 min. - 2,5 Std. und kann direkt vom Patienten angelegt werden. Der Patient erhält einen Schienenpass und Instruktionen zum Umgang mit der Schiene (z.B. Nachbehandlungsschema nach Beugesehnenverletzung mit der Kleinert-Schiene).

Der Schienenbau umfasst:

  • statische Schienen (d.h. Schienen ohne bewegliche Anteile), wie z.B. Handgelenkslagerungsschienen, Daumenhülsen, Schwanenhalsringe, etc.
  • dynamische Schienen (d.h. Schienen mit beweglichen Anteile), wie z.B. Quengelschienen, dynamische Handgelenksextensionsschienen und Kleinert-Schienen.

 

In unserer Praxis werden die Schienen aus niederthermoplastischem Material angefertigt. Der Vorteil darin ist, dass eine optimale Passform gewährleistet werden kann. Die Schienen werden zu den Behandlungen überprüft, ggf. korrigiert, verändert oder angepasst. Übungen mit der Schiene werden entsprechend dem Nachbehandlungsschema mit dem Patienten erarbeitet.

 

 

 

 

Schienen in der Behandlung von Rheuma in unserer Praxis

 Die Ergotherapie in der Rheumatologie dient dazu, die motorischen Fähigkeiten des Betroffenen zu erhalten, verbessern oder zu kompensieren. Hierzu kommen besondere Schienen zum Einsatz , welche der Vermeidung/Verminderung der Gelenkdeformitäten, der Schmerzlinderung, der Entlastung akut-entzündlicher Prozesse und der Funktionsverbesserung dienen.

Solche Schienen sind beispielsweise wirksam gegen die Abweichung der Finger in den Grundgelenken zur Kleinfingerseite ("Ulnardeviation") sowie der Versorgung von 90/90 Deformitäten des Daumens oder Knopfloch- und Schwanenhalsdeformität.

 

Verordnung von individuellen Schienen

 

 

Die Schienenherstellung in unserer Praxis erfolgt auf Verordnung - und in Absprache mit dem behandelnden Arzt - auf einem Ergotherapierezept (Formular 18).

 Die Schienenverordnung ist lt. Heilmittelkatalog jedoch nur in Verbindung mit ergotherapeutischer Behandlung zulässig. 

Die Verordnung der Schienen ist für den Arzt extrabudgetär.

 

Die Schienenverordnung an der Position

 " Gegebenfalls neurologische, / psychiatrische, pädiatrische, orthopädische Besonderheiten"

eingetragen.